Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Isaac Asimov
Die Stahlhöhlen
(The Caves of Steel, 1953)

Heyne
1997
Übersetzt von Heinz Nagel


Von Alfred Ohswald am 10.06.1999

  Zuletzt ist "Die Stahlhöhlen" auf deutsch zusammen mit "Die nackte Sonne" unter dem Titel "Die Stahlhöhlen" (ISBN: 3-453-12767-6) erschienen.
 
  Auf der Erde leben die Meschen in riesigen, überdachten Städten. Nur die Spacers, menschliche Bewohner anderer Planeten, die sich schon seit langer Zeit von der Erde losgesagt haben, leben nach ihren eigenen Regeln in einer eigenen Ansiedlung. Als dort ein Mord passiert, werden die Terraner nervös, weil sie eine Intervention der militärisch weit überlegenen Spacer fürchten. Auf der Erde kommt es wegen Robotern immer wieder zu Unruhen, weil hier die Abneigung gegen sie als Arbeitsplatzkonkurrenten und auch sonst sehr stark ist. Die Spacer leben mit ihren Robotern friedlich und problemlos zusammen.
  Der Polizeibeamte Ljie Baley soll den Mord in der Stadt der Spacer aufklären. Dazu bekommt er den sehr menschlich aussehenden Spacer-Roboter Daneel Olivaw zugeteilt, um auch im Bereich der irdischen Menschen ungehindert ermitteln zu können. Nach einigen Irrwegen, stoßen die Beiden auf eine der besonders roboterfeindlichen Traditionistenorganisationen als mögliche Hintermänner für den Mord. Aber bald stoßen sie auch auf Widerstand und Versuche, sie zu behindern.
 
  Ein Science Fiction Krimi, der durchaus mit vielen traditionellen Krimis mithalten kann. Wie bei Asimov üblich, gibt es komplexe und interessante Protagonisten und eine ansprechende Handlung.
  Besonders der frühe Asimov erweist sich als Optimist bezüglich der Anwendung von Technik durch die Menschen. Seine Robotergesetze werden sich wohl kaum in jeder zukünftigen KI finden, so es welche geben sollte, weil diese sicher zuerst für militärische Mittel hergestellt werden würden. Auch sind in einigen seiner früheren Werke einige, aus heutiger Sicht ziemlich danebenliegende Zukunftsvisionen, aber das ist bei Büchern aus den 50er Jahren wohl unvermeidlich.
  "Die Stahlhöhlen" ist in jedem Fall ein Klassiker seines Genres und ein lesenswerter Roman auf jeden Fall.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.