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Harlan Coben
Suche mich nicht
(Run Away)

Goldmann
2019
Übersetzt von Gunnar Kwisinski
480 Seiten
ISBN-13: 978-3442205455
€ 15,-


Von Alfred Ohswald am 01.07.2019

  Simons Tochter Paige wurde durch ihren Freund Aaron Drogensüchtig und blieb es durch seinen verderblichen Einfluss auch. Simon versucht sie von ihm loszueisen und gerät dabei in eine gewaltsame Auseinandersetzung mit ihm. Darum zählt er und die verschwundene Paige zu den Verdächtigen, als man Aaron ermordet auffindet.
  Simon und seine Frau Ingrid suchen den Tatort auf, um herauszufinden, wo Paige abgeblieben ist. Dort erfahren sie, wo sich die Drogendealer aufhalten, bei denen sich Paige vorwiegend ihren Stoff besorgt hat. Sie aufzusuchen stellt sich allerdings als äußerst schlechte Idee heraus, denn Ingrid wird dort angeschossen und lebensgefährlich verwundet. Aber das stellt sich erst als Spitze des Eisbergs heraus, denn dahinter verbirgt sich eine überaus komplizierte und auch mörderische Geschichte.
 
  „Suche mich nicht“ ist beileibe nicht der erste Thriller bzw. Krimi Cobens und bereits die Vorgänger erwiesen sich als durchwegs gelungen und so ist es keine Überraschung, dass es sich dabei auch um einen sehr lesenswerten Roman dieses Genres handelt. Es ist eine komplexe Geschichte, die sich Stück für Stück mit der Suche der Hauptfigur teilweise auflöst. Ein Killerpaar, das manchmal in seiner Skurrilität etwas an das Killerpaar in „Pulp Fiction“ erinnert, und eine Privatdetektivin ergänzen das Erzähl-Personal. Familiengeheimnisse, Stammbaumforschung und eine Sekte sind nur einige der Bestandteile der Handlung.
  Wie es sich im Normalfall für einen gelungenen Thriller gehört, gibt es auch genügend überraschenden Wendungen, mit denen sich Coben genügend Zeit lässt, um die Leser gespannt bei der Stange zu halten. Für Krimi- und Thriller-Fans gibt es keinen Grund, hier nicht zuzuschlagen.

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