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Brian Panowich
Bull Mountain Burning
(Like Lions)

Suhrkamp
2018
Übersetzt von Johann Christoph Maass
335 Seiten
ISBN-13: 978-3518468784
€ 9,95


Von Alfred Ohswald am 13.03.2019

  In den Bull Mountains im Norden Georgias beherrschte Jahrzehnte die Familie Burroughs die kriminelle Szene. In den letzten Jahren zerfiel ihre Macht allerdings zusehens und als der jüngste Bruder Clayton Sheriff wurde, war der Familienzwist vorprogrammiert. An dessen Höhepunkt erschoss Clayton seinen älteren Bruder, das Oberhaupt der Familie und seine Frau Kate einen Bundespolizisten.
  Diese Schwächung der Burroughs-Familie lockt Konkurrenz an und so kommt es zu einem Raubüberfall durch drei allzu leichtsinnige Jugendliche auf ihrem Territorium. Allerdings überleben sie diesen Leichtsinn nicht. Was aber nicht ohne Folgen bleibt, da einer dieser Jungen zu einem zu dem ausgesprochener Gewalttätigkeit neigenden Viner-Clan gehört. Ein blutiger Rachefeldzug steht vor der Tür.
 
  Was bei diesem Nachfolger von „Bull Mountain“ besonders ins Auge springt, ist seine äußerst gewalttätige Gesellschaft und mindestens ebenso die starken Frauen, die im Notfall ebenso kompromisslos gewalttätig vorgehen, wie ihre kriminellen Männer. Allgemein wirken Panowichs Charaktere mit ihren auch dunklen Seiten realistischer als etwa jene von James Lee Burke oder Lee Child. Etwas erinnern sie an Figuren aus Dennis Lehanes „Mystic River“.
  Es ist empfehlenswert aber nicht unabdingbar den Vorgänger „Bull Mountain“ gelesen zu haben bevor man sich das hier besprochene Buch zu Gemüte führt.

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