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Yves Sente / Laurent Verron
Sein Name war Ptirou
Spirou und Fantasio Spezial 25
(Spirou er Fantasio One-Shot: Il S‘Appelait Ptirou, 2017)

Carlsen
2018
Übersetzt von Ulrich Pröfrock
90 Seiten
ISBN-13: 9783551776266
€ 12,99


Von Alfred Ohswald am 04.02.2019

  In „Sein Name war Ptirou“ wird die Vorgeschichte von Spirou erzählt, die für die heutige Zeit eigentlich mit seiner Pagenuniform ziemlich absurde Hauptfigur dieser bereits seit einer kleinen Ewigkeit existierenden Serie, die unter dem Belgier Franquin ihre Blütezeit erlebte. Es ist eine für diese Reihe ziemlich ernsthafte Geschichte, die im Krisenjahr 1929 spielt und Kündigungen, Streiks und ebenso private Krisen behandelt. Vor diesem Hintergrund schafft es der junge Ptirou, den Posten eines Schiffsjungen zu ergattern.
 
  Yves Sente schrieb nicht nur eine wirklich bemerkenswerte Geschichte in „Sein Name war Ptirou“, Laurent Verron steuerte auch noch fantastischere Zeichnungen dazu bei. Man würde dem Zeichner von „Boule und Bill“ diesen Stil eigentlich nicht zutrauen. Es erinnert etwas an „Die alten Knacker“ von Grafiker Paul Cauulet, den Karikaturen bei Asterix und Lucky Luke oder auch manchen Arbeiten von Will Eisner. Die Charaktere wirken also deutlich realistischer als in der klassischen Serie uns der Held Spirou hat zumindest Anfangs kaum Ähnlichkeit mit seinem üblichen Aussehen. Aber keine Angst, das ändert sich recht bald zumindest einigermaßen. Trotzdem kann man die Zeichnungen getrost noch mehr als die Geschichte als Meisterwerk in der Reihe „Spirou Spezial“ mit ihren immer mehr oder weniger von der Hauptserie „Spirou und Fantasio“ abweichenden Gastbeiträgen bezeichnen. Und da gibt es wahrlich genügend starke Konkurrenz.
  Auf dem Schiff trifft er übrigens auf den Schöpfer von „Spirou“ Rob-Vel unter dem Namen Robert, dessen Figur „Spirou“ wiederum eben auf einer realen Figur basieren soll.

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