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Petra Ivanov
Heiße Eisen

Unionsverlag
2018
379 Seiten
ISBN-13: 978-3293207738
€ 13,95


Von Alfred Ohswald am 15.03.2018

  Der als Quertreiber verrufene Politiker Moritz Kienast wird entführt. Das Team um Regina Flint beginnt mit den Ermittlungen. Bald gerät der Bruder des Entführungsopfers Klemens Kienast, ein erfolgreicher Bauunternehmer, unter Verdacht. Die Beiden verbindet bereits seit ihrer Kindheit eine herzliche Abneigung und Moritz hat auch einigen geschäftlichen Interessen seines Bruders geschadet.
  Nach drei Wochen wird Moritz Kienasts Leiche extrem grausam ermordet aufgefunden und die Ermittlungen werden ab diesem Zeitpunkt noch deutlich intensiver geführt.
 
  In „Heiße Eisen“ wird nur ein Mann zum Mordopfer , der Titel bezieht sich übrigens auf die Art, wie das Opfer zu Tode kommt, allerdings gibt es mehr als einen Täter. Und der Untertitel „Flint & Cavalli ermitteln“ trifft hier auch nicht zu, denn Cavalli ist durchgehend abwesend. Er arbeitet in den USA für das FBI, wovon hier aber nicht die Rede ist.
  „Heiße Eisen“ ist stilistisch ein Krimi mit etwas Thriller-Elementen, insbesondere was die Szenen mit dem Opfer betrifft. Die sind zwar ziemlich grausam aber Autorin Ivanov vermeidet es, sie allzu sehr auszuschlachten.
  Von der Konstruktion her erinnert „Heiße Eisen“ an Andreas Grubers Thriller, allerdings mit weniger exzentrischen Personal und stilistisch auch weniger reißerisch. Die Ermittlungsarbeit wird recht realistisch beschrieben, wo beharrliches Arbeiten früher oder später Ergebnisse zu Tage treten, weil die Täter doch irgendwo bei Details den einen oder anderen Fehler begangen haben.
  Für Krimi-Fans rundum eine Empfehlung!

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