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Antony Johnston (Text) / Sam hart (Illu.)
The Coldest City

Cross Cult
2017
176 Seiten
ISBN-13: 978-3959814331
€ 25,-


Von Alfred Ohswald am 04.08.2017

  Die britische Geheimagentin Lorraine Broughton wird nach Berlin geschickt, um die Ermordung eines Kollegen aufzuklären und eine hochbrisante Liste wiederzubeschaffen, die er angeblich bei sich trug. In Berlin geht es allerdings gerade drunter und drüber, im Osten geht das Volk auf die Straße und der Fall der Mauer steht kurz bevor.
  Bei einem heimlichen Besuch Lorraines mit einem Begleiter wird dieser erschossen. Lorraine tötet darauf hin den Mörder und flieht durch einen Fluchttunnel. Dort entdeckt sie eine der Männer, die sie sucht ebenfalls erschossen. Es kommt der Verdacht auf, dass sie einer Organisation von professionellen Killern auf die Spur gekommen ist.
 
  Die Story dieses Spionage-Thrillers erinnert stark an die Klassiker von John le Carré. Es gibt einige Tote, allerdings relativ wenig Action. Und wie viele Klassiker le Carrés spielt „The Coldest City“ während des Kalten Krieges, wenn auch an dessen Ende.
  Der Hinweis am Cover, dass der Comic als Vorlage für den Film „Atomic Blonde“ diente, ist etwas irreführend. Es beginnt damit, dass die Heldin im Comic keineswegs blond ist und der Comics auch im Gegensatz zum Film ausgesprochen realitätsnah und eher wenig actionlastig ist.
  Die in strikten Schwarz/Weiß gehaltenen Zeichnungen weisen starke Kontraste auf und erinnern stilistisch dabei etwas an „Sin City“. Allerdings keineswegs, was den Erzählstil und die Geschichte betrifft, da könnte man sie eher als das Gegenteil bezeichnen.

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