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Wolfgang Lezek
Rachemond

Gmeiner
2017
277 Seiten
ISBN-13: 978-3839220320
€ 11,99


Von Alfred Ohswald am 05.05.2017

  Ein Verein in Kärnten kümmert sich um das Ansehen der Heimatdichterin Christine Lavant. Eines Tages wird ihr bereits älterer Vorsitzender tot an einer Wehr in einem Fluss gefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus.
  In der Redaktion einer Zeitung in Wien wird das bezweifelt und deshalb schickt man die Journalistin Elvira Hausmann in das südliche Bundesland, um ein paar Tage darüber nachzuforschen. Tatsächlich weisen schon erste Rechercherechen auf einen Mord hin. Doch offensichtlich stören diese Rechercherechen nicht nur die unwillige Kärntner Polizei, wie ein Drohbrief beweist.
 
  Würde man den Namen und damit das Geschlecht des Autors nicht kennen, würde man mit ziemlicher Sicherheit auf eine Frau tippen. Zu sehr erfüllt die Heldin alle diesbezüglichen Erwartungen, so ist sie etwa – zumindest die meiste Zeit – Vegetarierin und auch ziemlich auf Schwarztee mit Milch fixiert. Diese etwas exzentrischen Vorlieben stammen wohl nicht allzu häufig von männlichen Krimiautoren.
  Der ganze gekonnt erzählte Krimi ist mit relativ wenig Action garniert, die Handlung wird eher geruhsam vorangetrieben. Was bei einem Hintergrund rund um eine verstorbene Heimatdichterin ja auch nicht großartig überrascht. Das soll qualitativ keineswegs abwertend gemeint sein, sondern nur das Zielpublikum präzisieren.

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