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John Williams
Augustus
(1972)

dtv
2016
Übersetzt von Bernhard Robben
480 Seiten
ISBN-13: 978-3423280891
€ 24,-


Von Alfred Ohswald am 18.01.2017

  Julius Cäsar adoptiert am Gipfelpunkt seiner Macht und bevor er ermordet wird seinen Großneffen Octavian und macht ihn damit zu seinem potenziellen Nachfolger. Aber die Macht fällt Octavian nicht ganz einfach in die Hände, er muss schon darum kämpfen. Zuerst mit Marcus Antonius gegen die Mörder Cäsars, um sich danach die Macht mit Antonius zu teilen. Octavian herrscht im Westen und somit in Rom und Marcus Antonius im reichen Osten, wo er den Reizen Kleopatras verfällt. Schließlich kommt es vor Griechenlands Küste zur berühmten Seeschlacht und danach in Ägypten zum Ende Antonius‘ und Kleopatras. Damit ist Octavian alleiniger Herrscher des römischen Weltreichs und wird unter seinem Titel „Augustus“ zum ersten Kaiser dieses Reichs.
 
  Williams erzählt seinen Roman „Augustus“ in Form von Briefen verschiedener Personen. Es sind allerdings fast alles fiktive, rein literarische Briefe. Diese Erzählform neigt dazu, etwas sprunghaft zu sein und darum ist ein gewisses Mindestmaß an Kenntnissen der römischen Geschichte dieser Zeit schon ratsam, um der Handlung einigermaßen folgen zu können.
  Ist diese Voraussetzung gegeben, ließt sich der Briefroman ausgesprochen flüssig und angenehm, es ist ein hervorragender historischer Roman. Nur ist er eben zum Verständnis der Grundzüge dieses Geschichtsabschnitts nicht gut geeignet, da besonders Aufgrund der immer wieder vorkommenden Lücken in der Handlung uns der Perspektivenwechsel bei den Autoren der verschiedenen, teilweise recht kurzen Briefe, die Leser der Handlung oft nicht mehr folgen werden können.

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