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Andreas Eshgbach
Ausgebrannt

Lübbe
2008
752 Seiten
ISBN-13: 978-3404159239
€ 9,99


Von Alfred Ohswald am 02.12.2016

  Der junge Markus Westmann träumt von den USA und einer steilen Karriere dort. Als er dann von seiner Firma hin geschickt wird, um die Anpassung einer Software an den deutschsprachigen Markt vorzunehmen, packt er die Gelegenheit am Schopf und reist nach der Erledigung seines Auftrags noch durch das Land. Und tatsächlich trifft er durch puren Zufall einen etwas eigenwilligen Österreicher, der behauptet, Öl an Stellen finden zu können, wo es sonst bisher niemand vermag und Geldgeber sucht. Markus bietet ihm an, für eine Beteiligung beim Auftreiben der nötigen Mittel zu helfen.
  Etwas später kommt es in Saudi-Arabien zu Unruhen weil ein Ölhafen gesprengt wurde und die USA schicken Truppen, um ihre wirtschaftlichen Interessen zu beschützen.
 
  „Ausgebrannt“ gehört eindeutig zu den besten Büchern Eschbachs und kann sich auch im internationalen Vergleich mit den besten Polit- und Wirtschaftsthrillern messen lassen.
  Eschbach gelingt es bewundernswert die komplexen, wirtschaftliche Hintergründe verständlich darzustellen. Bei den politischen Hintergründen ist das weniger schwierig, sofern die Leser einen halbwegs durchschnittlichen Kenntnisstand mitbringen. Allgemein ist die Recherchearbeit, die sich an zahlreichen Aspekten, wie beispielsweise an zahlreichen Ortsbeschreibungen, bemerkbar macht, beachtenswert.
  Und trotz der häufigen Zeit-, Perspektiven- und Ortswechseln kann man den Handlungsstrang gut verfolgen und es wird darüber hinaus auch noch ein sich steigernder Spannungsbogen aufgebaut.

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