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Ilona Mayer-Zach
Schöne Bescherung für Helene

Gmeiner Verlag
242
2016 Seiten
ISBN-13: 978-3839219034
€ 8,99


Von Alfred Ohswald am 19.10.2016

  Helene Kaiser betreibt mit einem Freund eine Agentur für alles Mögliche und nimmt einen verzwickten Auftrag an, der sie noch viel Nerven kosten sollte. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür und ihre über den halben Erdball verstreute Familie soll sich bei diesem Fest einmal im Jahr in der Heimat versammeln.
  Da passt es nicht so recht, dass sich ihr Nachbar als überaus charmanter Mann herausstellt, von dem sie sich zur einen oder anderen Freizeitaktivität einladen lässt. Und als ob das noch nicht genug wäre, findet sie bei einem Besuch bei ihrer Freundin Theresa in ihrem eben von ihrer Großmutter geerbten Haus eine Leiche hinter einer Mauer.
 
  Die recht geruhliche Krimihandlung spielt in diesem Buch nur die Nebenrolle, die erwähnte Leiche taucht erst auf Seite 60 auf und auf Seite 115 spielt sie wieder kurz eine Rolle. Erst die letzten paar Seiten machen es etwas mehr zu einem Kriminalroman.
  Die meiste Zeit dreht sich alles um das Privatleben der Hauptfigur Helene, etwas Berufsleben, Treffen mit Freundinnen, Streifzüge durch Graz und Umgebung, insbesondere Lokale und Bäckereien und natürlich ihr Fast-Seitensprung mit ihrem Nachbarn.
  Ein Grund dafür steht in der Vorbemerkung am Anfang des Buches: Der Roman basiert auf einer Kurzgeschichte mit dem Titel „Schweigerecht“. Eine weitere Warnung für Liebhaber von Hardcore-Krimis oder Krimis mit mehr Tempo könnte auch sein, dass er im Gmeiner-Verlag unter der Rubrik „Frauenroman“ geführt wird. In diesem Genre kann er sich aufgrund seiner handwerklich beachtenswerten Machart, insbesondere in stilistischer Hinsicht, allerdings durchaus sehen lassen.

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