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Elisabeth Florin
Commissario Pavarotti küsst im Schlaf

Emons Verlag
2014
432 Seiten
ISBN-13: 978-3954514397
€ 11,90


Von Alfred Ohswald am 20.12.2015

  In einer offenen psychiatrischen Klinik wurde ein Mann im Rollstuhl von hinten erstochen. Er hatte seine psychische Störung seit einem Beinaheunglück eines Kreuzfahrtschiffes, für das er verantwortlich gemacht wurde.
  Während Pavarotti zu ermitteln beginnt, entdeckt er, dass sein Ziehsohn, den er am Ende seines letzten Falles angenommen hatte, ein ominöses Pulver nimmt. Da er sich mit dem Kriminalfall und den Problemen mit seinem Ziehsohn zugleich überfordert fühlt, bittet er seine alte Bekannte Lissie von Spiegel um Hilfe...
  Bald stellt sich heraus, dass mit der Identität des Ermordeten etwas nicht stimmt und er ein ausgesprochen unangenehmer Zeitgenosse war.
 
  „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ ist der zweite Krimi von Elisabeth Florin und weist in so ziemlich jeder Beziehung eine deutliche Steigerung auf. Die Geschichte ist komplexer aber mindestens so gut nachvollziehbar erzählt, wie der Vorgänger „Commissario Pavarotti trifft keinen Ton“. Außerdem nutzt hier die Autorin ihre zwei Hauptfiguren zu Perspektivenwechseln, was eindeutig mehr Tempo in den Roman reinbringt.
  In ihrer Geschichte benutzt sie historische Ereignisse immer wieder als Ideengeber. Die psychiatrische Klinik etwa hat ein reales Vorbild und auch die Geschichte der Entführung der „Achille Lauro“ 1985 durch palästinensische Terroristen steuert ein kleines Stück zum Buch bei.

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