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Elisabeth Florin
Commissario Pavarotti trifft keinen Ton

Emons Verlag
2013
304 Seiten
ISBN-13: 978-3954511228
€ 10,90


Von Alfred Ohswald am 14.12.2015

  Als ein Mann in Meran in Südtirol ermordet wird, soll ausgerechnet der Italiener Commissario Pavarotti die Ermittlungen übernehmen. Wo doch die Südtiroler sich einem Italiener gegenüber kaum ein Wort entlocken lassen. Da kommt es ihm recht gelegen, dass die deutsche Urlauberin Lissie von Spiegel ihm ihre Hilfe anbietet. Zuerst lehnt er empört ab, doch nach kurzem Überdenken willigt er etwas widerwillig aber schlussendlich doch dankbar ein.
  Der Ermordete gehört einer wohlhabenden Familie an, der Hotels und mehrere Grundstücke in Meran gehören. Zudem war er noch ein notorischer Frauenheld, der sein Glück kurz vor seiner Ermordung auch bei Lissie von Spiegel versuchte. Potentielle Verdächtige gibt es also zur Genüge. Aber auch die turbulente Vergangenheit Südtirols könnte eine Rolle spielen, wie Lissie vermutet.
 
  Elisabeth Florins Krimidepüt ist gekonntes Handwerk. Eine nicht uninteressante und recht geschickt konstruierte Handlung mit einer Prise Südtiroler Geschichte. Dazu gut gelungene, wenn auch weitgehend nicht übertrieben originelle Charaktere. Mit Ausnahme des übergewichtigen, seinem singenden Vorbild nicht unähnlichen Helden. Außerdem gibt es noch eine kräftige Portion Meran, das die Autorin offensichtlich ganz besonders ins Herz geschlossen hat.
  Wenn der Roman längere Zeit etwas geruhsam daherkommt, so überschlagen sich gegen das Ende zu geradezu die überraschenden Wendungen und der den Lesern präsentierte Täter wechselt noch einige Male. Fast schon ein wenig zu viel des Guten aber gerade noch im Rahmen.

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