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Roman Klementovic
Verspielt

Gmeiner Verlag
2015
312 Seiten
ISBN-13: 978-3839217979
€ 12,99


Von Alfred Ohswald am 30.07.2015

  Christina und Maria, zwei junge Frauen werden scheinbar unabhängig voneinander entführt. Marias Mann, Partner in einer Anwaltskanzlei und Christinas Bruder, ein zwielichtiger Autohändler, bekommen eine Nachricht. Sie sollen bis zu einem festgelegten Zeitpunkt herausfinden, warum die beiden Frauen entführt wurden.
  Zur gleichen Zeit wird der Wiener Bezirksinspektor Mück vom Mord- ins Drogendezernat versetzt und dort auf den oben erwähnten Autohändler angesetzt. Dadurch wird auch er in diese seltsame Geschichte hineingezogen.
 
  Wem die Grundstruktur der Geschichte aus Andreas Grubers „Todesfrist“ bekannt vorkommt, der liegt nicht völlig falsch. Wie bei Gruber, wirkt auch „Verspielt“ ein wenig wie eine Mischung aus anglo-amerikanischen Thriller und europäischen Krimi. Aber die Grundidee wird sich schon noch öfter Verwendung gefunden haben.
  Das soll aber nicht bedeuten, dass der Roman deshalb nicht klug und geschickt konstruiert wäre. Ohne großartige Ausschweifungen, die etwa beim Bruder Christines leicht möglich gewesen wären, steuert das Buch konsequent auf das Finale zu.
  Klementovic zeigt schon in diesem ersten Roman, dass er sein Handwerk versteht. Ein spannend erzählter Plot, glaubhafte Charaktere und gelungene Dialoge, es gibt nichts auszusetzen.

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