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Beate Maxian
Der Tote vom Zentralfriedhof

Goldmann
2014
414 Seiten
ISBN-13: 978-3442480692
€ 8,99


Von Alfred Ohswald am 26.04.2014

  Ein Sarg samt Leiche eines vor fünf Jahren verstorbenen Multimillionärs wird aus seinem Mausoleum am Zentralfriedhof in Wien gestohlen. Kurz darauf wird auch seine Nichte entführt, es wird jedoch keine Lösegeldforderung gestellt. In dem Mausoleum wimmelt es geradezu vor mystischen Symbolen und damit ist es eine wahre Fundgrube für Sarah Pauli, die auf Mysteriöses spezialisierte Journalistin. Nicht zuletzt, weil die Entführte kurz vor ihrem Verschwinden versucht hat, mit Sarah Kontakt aufzunehmen.
 
  Bereits zum dritten Mal lässt Beate Maxian ihre nebenberufliche Detektivin einem Geheimnis hinterherschnüffeln und natürlich gerät sie dabei auch selbst wieder in höchste Lebensgefahr. Ist eine Journalistin als Hobbydetektivin, ein Berufsstand, der in den meisten Krimis nicht gerade positiv dargestellt wird, schon ungewöhnlich, ist es erst recht eine Art Esoterik-Tante. In diesem dritten Roman Maxians spielen dabei Symbole eine herausragende Rolle. Geschickt behandelt Maxian dabei mystische Themen ohne direkt übersinnliche Ereignisse einzuflechten und bleibt damit auch für ausgesprochene Skeptiker gut lesbar.
  Besondere Qualität zeigen Maxians Krimis durch ihre ausgeklügelte Konstruktion. Die Charaktere sind eher Durchschnitt. Eine gutaussehende Heldin mit Superfigur und intelligent ist ebenso nicht ungewöhnlich, wie eine egozentrische Gesellschaftsreporterin. Angenehm fallen nur die eher kurzen und zurückhaltenden Liebesszenen auf.

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