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Robert Louis Stevenson
Des Rajahs Diamant
(The Rajah’s Diamond, 1882)

Tredition
2012
Übersetzt von Max Pannwitz
84 Seiten
ISBN-13: 978-3847236023
€ 9,90


Von Alfred Ohswald am 31.01.2014

  Die Erzählung besteht aus drei Teilen, die mehr oder weniger zusammenhängen. Bei jedem Teil gibt es einen Perspektivwechsel und er wird von einem jeweils anderen Erzähler beschrieben.
  Ein britischer General Vadeleur bekommt von einem indischen Radscha sehr wertvolle Edelsteine geschenkt, darunter der sechstgrößte Diamant der Welt. Und damit beginnt der unglückliche Reigen.
  Zuerst ist der zur Faulheit neigende Diener Harry die Hauptfigur. Er bekommt von der verschwenderischen Frau Vadeleurs einen Auftrag, der ihn in ziemliche Schwierigkeiten bringen sollte.
  Im zweiten Teil findet der junge Priester Rolles den wertvollen Stein und beschließt, sein Leben völlig zu ändern.
  In dritten Teil schließlich kommt der uneheliche Sohn des Generals auf Umwegen in den Besitz des Edelsteins. Am Ende taucht der bereits aus „Der Selbstmörderclub“ bekannte böhmische Prinz Florizel auf und unterbricht den Teufelskreis.
 
  „Des Rajahs Diamant“ ist eine stark satirisch angehauchte Krimigeschichte. Obwohl durchaus auch recht witzige Typen darin vorkommen, liegt der Schwerpunkt doch in den drei geschickt konstruierten Handlungssträngen. Stevenson beherrscht das humoristische Genre ebenso virtuos, wie so ziemlich alle anderen. Wer geradlinige, unverschnörkelte Erzählweise mit einer kräftigen Portion Augenzwinkern gerne liest, soll hier zugreifen.
  Leider scheint bei der Texterkennung etwas in die Hose gegangen zu sein, weil „Mann“ immer als „Wann“ geschrieben wird.

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