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Mark Twain
Querkopf Wilson
(Pudd’nhead Wilson. Those Extraordinary Twins, 1894)

Tredition
2012
Übersetzt von Margarete Jacobi
180 Seiten
ISBN-13: 978-3847235491
€ 12,90


Von Alfred Ohswald am 28.01.2014

  Diese Kriminalstory handelt von zwei Kindern, die in der Wiege vertauscht wurden. Eines war das weißhäutige Kind einer Sklavin und wäre deshalb ebenfalls Sklave geworden. Durch den Tausch verhinderte seine Mutter das und verurteilte einen ihr zum Aufziehen anvertrauten Jungen aus gutem Haus zu diesem Schicksal. Beide Kinder haben keine Ahnung und der jetzt freie Bursche entwickelt sich charakterlich nicht besonders vorteilhaft. Als er heranwächst, gerät er zusehens auf die schiefe Bahn.
  Wilson ist Anwalt, hat sich aber durch eine unglückliche Äußerung den Ruf eines Querkopfs und Sonderlings eingehandelt. Noch dazu übt er ein einigermaßen ungewöhnliches Hobby aus. Er sammelt Fingerabdrücke.
 
  Twain verarbeitet hier die damals brandneue Methode der Fingerabdrücke in diesem Krimi, was die Geschichte heute zumindest teilweise vorhersehbar macht. Gleichzeitig handelt der Roman auch davon, inwieweit Erziehung aus Menschen Herr und Knecht machen. Was die Gesellschaftskritik betrifft, ist es ein recht typisches Buch für Twain, allerdings entbehrt es jedes satirischen Aspekts, wie es sonst gerne bei ihm der Fall ist.

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