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Stephen King
Doctor Sleep

Heyne
2013
Übersetzt von Bernhard Kleinschmidt
704 Seiten
ISBN-13: 978-3453268555
€ 22,99


Von Alfred Ohswald am 09.12.2013

  Danny. eine der beiden Hauptfiguren von „Doctor Sleep“ ist der Junge aus „Shining“. Wenn „Doctor Sleep“ aber oft als Fortsetzung von „Shining“ bezeichnet, stimmt das nur sehr eingeschränkt. Zwar muss sich Danny auch hier Anfangs mit bösartigen Geistern Toter herumschlagen aber seine und Abras (der zweiten Hauptfigur) Hauptfeinde sind durch ganz Amerika in Wohnmobilen herumziehende Wesen mit übernatürlichen Kräften.
  Sie sehen wie Menschen aus, ernähren sich aber von einer Art Lebensessenz, die sie beim Tod von Menschen mit den übernatürlichen Fähigkeiten, wie Danny und Abra sie haben, einfangen müssen. Darum sind sie ständig hinter solchen Menschen her, um sie zu entführen und zu töten. Irgendwann werden sie auf die besonders stark begabte Abra aufmerksam und versuchen, sie aufzuspüren.
  Auch stilistisch unterscheiden sich „Shining“ und „Doctor Sleep“ deutlich. Ist „Shining“ noch relativ straff erzählt, wie es für di frühen Bücher Kings typisch ist, so erzählt er „Doctor Sleep“ im deutlich epischerem Stil seiner meisten Romane. „Doctor Sleep“ gehört vielleicht nicht zu den Höhepunkten von Kings Werken, ist aber deutlich gelungener, als seine schwächeren Romane „Sara“, „Das Mädchen“, „Atlantis“ oder „Der Sturm des Jahrhunderts“. Nicht untypisch für seine aktuelleren Romane, thematisiert er auch hier wieder die Suchtproblematik. Hier ist es Danny, der sich mit dem Alkohol herumschlägt.

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