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Dan Wells
Serienkiller

Piper
2013
Übersetzt von Jürgen Langowski
1216 Seiten
ISBN-13: 978-3492702898
€ 20,-


Von Alfred Ohswald am 09.04.2013

  Das besondere an diesen Romanen ist der Held, ein Jugendlicher nicht nur von Serienmördern fasziniert ist , sondern in dem nach seiner eigenen Überzeugung ein nur mit Mühe gebändigter Serienmörder schlummert. Zumindest ist er auch nach Meinung seines Therapeuten ein Soziopath. Und dann betreibt seine alleinerziehende Mutter auch noch ein Beerdigungsinstitut, wo er gern beim Einbalsamieren mithilft.
  In der Heimatstadt dieses Jungen mit dem bezeichnenden Namen John Wayne Cleaver kommt es zu mehreren, grausamen Morden, die natürlich sofort das Interesse unseres Helden wecken. Manchen Horror-Literatur-Leser wird bald einen Nachbarn mit Namen Crowley misstrauisch machen, teilt er diesen Namen doch mit dem prominentesten Teufelsanbeter.
 
  Obwohl wegen der besonderen Natur des Serienkillers ein Horror-Roman, weist das Buch sonst hauptsächlich die Merkmale eines Thrillers auf.
  Wells erzählt in einem mit Adjektiven und Metaphern sehr sparsamen Schreibstil, der hervorragend zu diesem Genre passt.
  Nach „Ich bin kein Serienkiller“, dessen Inhalt oben kurz angedeutet wird, sind noch „Mr. Monster“ und „Ich will dich nicht töten“ in dieser Sammlung enthalten und vervollständigen die Trilogie. Es gibt, kurz zusammengefasst, in ihnen mehr vom Selben in etwas gesteigerter, drastischerer Form. Ein bemerkenswerter Roman, sowohl was seine originellen Ideen als auch seine handwerkliche Ausführung betrifft.

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