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Andreas Eschbach
Herr aller Dinge

Lübbe
2011
687 Seiten
ISBN-13: 978-3785724293
€ 22,-


Von Alfred Ohswald am 07.03.2013

  Der Roman erzählt die Geschichte von Hiroshi und Charlotte, die sich als Kinder in Japan kennenlernen. Charlotte ist die Tochter des französischen Botschafters und Hiroshi Sohn einer alleinerziehenden Japanerin mit einem abwesenden amerikanischen Vater. Als der Vater Charlottes wieder einmal versetzt wird, trennen sich ihre Wege vorerst. Hiroshi hat eine Vision, wie die Welt in Zukunft besser werden könnte und ein ausgeprägtes technisches Talent. Da liegt es nahe, dass er am MIT studiert. Charlotte studiert im naheliegenden Harvard und so kreuzen sich ihre Wege erneut für kurze Zeit.
  Noch vor dem Beenden des Studiums findet Hiroshi einen Investor für sein großes Projekt und macht sich an die Arbeit.
 
  Hätte Eschbach die erste Hälfte des Romans radikal zusammengekürzt, wäre vielleicht noch eine recht spannende, wenn auch nicht umwerfende SF-Geschichte daraus geworden.
  Am gelungensten sind noch die Charaktere aber ein Meisterwerk ist die erste Hälfte auch als Beziehungsroman nicht. Der Spannungsbogen funktioniert selbst in der flotteren, zweiten Hälfte nicht wirklich gut, auf den ersten etwa 400 Seiten kann davon nicht im Geringsten die Rede sein, da kaum etwas passiert.
  Ist schon die Idee nicht unbedingt sonderlich originell, bleibt auch die Umsetzung eher enttäuschend. Und das ist besonders schade, weil Eschbach schon wirkliche Meisterwerke zu deutschsprachigen SF beigesteuert hat!

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