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Silvia Stolzenburg
Das Erbe der Gräfin

Bookspot
2011
436 Seiten
ISBN-13: 978-3937357454
€ 16,95


Von Alfred Ohswald am 26.05.2011

  Etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts steht das mittelalterliche Europa noch unter dem Schock der eben noch wütenden Pest. Aber es ist auch eine Zeit des Aufbruchs und dabei entstehen beeindruckende Kathedralen in den durch Handel zu Wohlstand gelangenden Städten. Auch in Ulm entsteht eine Kirche mit einem gewaltigen Turm.
  Der junge Steinmetz Wulf hat eben erfahren, dass er von seinen Eltern nur adoptiert wurde und hat sie im Streit verlassen. Sein richtiger Vater ist ein Adliger von dem er allerdings nur das Wappen kennt. Die große Baustelle in Ulm lockt auch ihn mit ihren Verdienstmöglichkeiten an.
 
  Ein mittelloser Held, der eigentlich adliger Abstammung ist und die Tochter seines Chefs, die mit einem viel älteren Bösewicht verheiratet werden soll, es sind alle Ingredienzien einer Soap-Opara mit historischem Hintergrund vorhanden und damit liegt man auch nicht wirklich weit daneben. Die Charaktere sind, wie schon in ihrem ersten Roman „Die Launen des Teufels“, oft recht eindimensional und die Handlung geht zwar flott aber selten wirklich originell voran. Wie der Vorgänger, hat auch dieser Roman den Bau des Ulmer Münsters als historischen Hintergrund. Schließlich soll es am Ende eine Trilogie werden.
  Wem „Die Launen des Teufels“ gefallen hat, wird auch mit „Das Erbe der Gräfin“ seine Freude haben. Es lässt sich allerdings auch ohne Probleme ohne Kenntnis des Vorgängers lesen.

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