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Andreas Brandhorst
Die Stadt

Heyne
2011
590 Seiten
ISBN-13: 978-3453527645
€ 14,-


Von Alfred Ohswald am 22.05.2011

  Der Roman beginnt mit dem Tod der Hauptfigur Benjamin. Er erwacht in einer überaus seltsamen Stadt, wo ihn eine junge Frau auffindet. Sie hilft ihm, in dieser fremden, nicht ungefährlichen Umgebung zurechtzukommen. Die Stadt erweist sich als eine Art Jenseits, die ausschließlich von Verstorbenen bevölkert wird. Wenn man dort stirbt, erwacht man fast immer nach mehr oder weniger langer Zeit wieder zum Leben-. Allerdings ist dieses Erwachen recht unangenehm.
  Anfangs bringt ihn die junge Frau zu einer Gemeinschaft, die die Kontrolle über einen seltsamen Supermarkt ausübt. Seine Regale werden wie durch ein Wunder ständig neu gefüllt und dadurch sorgt er weitgehend für die Versorgung der Stadtbewohner. Natürlich ruft er auch den Neid der Stadtbewohner hervor, die keinen direkten Zugang haben. Benjamin gerät auch bald mitten in einen bewaffneten Überfall auf diesen Supermarkt.
 
  Im Großteil des Romans lernt man die verschiedenen Charaktere und die Stadt mit ihren Geheimnissen kennen. Und das ist bei einer derartig fremden Umgebung auch immer recht interessant und spannend zu lesen. Manchmal geht es etwas langsam voran aber wirkliche Längen gibt es dann doch nicht.
  Es bleibt auch lange Zeit offen, ob es jetzt um einen Mystery-Thriller, Science Thriller oder auch ein Psychothriller handelt. Das Ende bietet dann leider keine wirklich überzeugende Pointe, wenn man es auch nicht als misslungen bezeichnen kann. Es werden auch nicht wirklich alle Fragen aufgeklärt und es bleibt die Möglichkeit einer Fortsetzung bestehen.

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