Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Brent Weeks
Der Weg in die Schatten
Night Angel 1
(Night Angel Trilogy 1: The Way of Shadows, 2008)

Blanvalet
2009
Übersetzt von Hans Link
703 Seiten
ISBN-13: 978-3442266289
€ 15,-


Von Alfred Ohswald am 18.05.2011

  Ein bettelarmer Junge, der sich zum Helden mit ganz außergewöhnlichen Fähigkeiten entwickelt, ist nicht ungedingt eine noch nie da gewesene Geschichte in der Fantasy. Hier wird er zum magisch begabten „Blutjungen“, eine Art ganz besonderer Auftragsmörder. Natürlich spielt das Verhältnis zu seinem Meister eine große Rolle und gibt es eine Liebe, die er (wieder)erlangen muss.
  Die Hintergrundwelt ist gelungen aber auch nicht wirklich ungewöhnlich. Und das kann man eigentlich auch insgesamt über den Roman sagen, er ist wirklich gekonntes Handwerk mit spannender Handlung und ganz gut gezeichneten Charakteren. Aber etwas Neues, Originelles oder Unerwartetes sucht man vergeblich. Und auch überzeugend komplexe Charaktere gibt es nicht, dazu sind die Figuren zu sehr in ein Schwarz-Weiß-Schema gepresst.
  Gute Unterhaltung, die aber es aber nicht schafft, die Leser völlig in ihren Bann zu ziehen. Und das Ende des ersten Teils mit seinem Teil-Happy-End passt da in seiner Kitschigkeit recht gut zum Gesamteindruck. Aber man wird immerhin nicht gelangweilt und noch immer recht ansprechend unterhalten.
  Am Ende gibt es noch ein Interview mit dem Autor.
  Der weite Teil „Am Rande der Schatten“ artet in der Mitte schon fast in ein schwaches Liebesdrama aus und hat dort eine Durststrecke. „Jenseits der Schatten“, der dritte und letzte Teil ist dann noch schlechter gelungen. Die beiden Teile kann man sich also getrost sparen, wenn man nicht unbedingt wissen will, wie die Geschichte zu Ende geht.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.