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Tobias O. Meißner
Die Soldaten

Piper
2011
500 Seiten
ISBN-13: 978-3492701853
€ 16,95


Von Alfred Ohswald am 07.05.2011

  Der erfahrene Leutnant Fenna wird in die Grenzfestung Carlyr versetzt, um dort Soldaten auszubilden. Bei einem großen Feldzug hatte es katastrophale Verluste gegeben.
 
  Es dauert ziemlich lange, bis eher sparsame Handlung in Schwung kommt. Bis deutlich über die Hälfte dauert es, bis die Hauptfigur und seine Kameraden und Kameradin das erste Mal ins Feindesland vorstoßen. Meissner beherrscht es allerdings hervorragend, selbst wenig spektakuläre Handlungsabschnitte ohne Längen zu erzählen. „Die Soldaten“ wird wegen dieser nicht unbedingt ausufernden Handlung auch manches Mal mit Meissners genialem Frühwerk „Das Paradies der Schwerter“ verglichen, wo es nur um ein Turnier mit sehr unterschiedlichen Charakteren geht. An dieses Meisterwerk reicht es allerdings nicht ganz heran. „Die Soldaten“ ist ein wirklich gut gelungener, routinierter Fantasyroman aber zum entscheidenden Schritt zum Meisterwerk fehlt doch eine Kleinigkeit.
  Recht originell ist dann allerdings das Ende des Romans. Wer bur die „Im Zeichen des Mammuts“-Reihe von Meissner kennt, sollte sich auf etwas Ungewöhnlicheres gefasst machen. Wer „Das Paradies der Schwerter oder die Hiob-Romane gelesen hat darf leider nicht ganz so ungewöhnliche Unterhaltungsliteratur erwarten. Unter den nicht gerade üppigen Fantasy-Neuerscheinungen der letzten Zeit – wenn man Vampir- und Engel-Jugendbücher nicht so mag – betrachtet, kommt man an „Die Soldaten“ ohnehin nicht vorbei, will man nicht angesichts der mageren Kost dem Lesehunger erliegen.

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