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Pierre Emme
Pasta Mortale
Palinskis 10. Fall

Gmeiner Verlag
2009
275 Seiten
ISBN-13: 978-3-8392-1018-5
€ 9,90


Von Alfred Ohswald am 12.09.2009

  Auch sein zehnter und - wie wegen seines Ablebens im Juli 2008 zu befürchten steht – vermutlich letzter Roman folgt wieder dem Muster seiner Vorgänger. Zwei Kriminalfälle tauchen parallel in Palinskis Leben auf. Mittlerweile ist er ja nicht mehr in erster Linie Leiter seines Instituts, sondern leidlich erfolgreicher Schriftsteller.
  Einmal werden in Wien Anschläge auf Spitzengastronomen verübt, bei denen Palinski selbst nur auf Grund einer Verwechslung nicht selbst zum Opfer wird. Und dann wird da noch eine junge, aus Bulgarien stammende Sängerin entführt.
 
  Die bei der Rezension erwähnte Schwäche, die Berichte über manche Ereignisse im Stil eines wohlmeinenden Gesellschaftsreporters des Bezirkblattes zu schreiben, sind auch hier noch merkbar, wenn auch schon deutlich weniger häufig. Auch sonst ist „Pasta Mortale“ etwas besser gelungen, als „Schneenockerleklat“.
  Dafür sind beide Krimihandlungen ziemlich unoriginell und auch sonst keine großen Würfe. Relativ schnell lassen sich die Täter erkennen und die Sache mit der Hypnose, die dann ausgerechnet im letzten Fall nicht funktioniert, ist auch ein sehr alter Hut.
  Wer denn nun den Anschlag gleich am Anfang auf Palinski selbst verübt hat, hab zumindest ich nicht erfahren. Aber als Ausgleich gibt es am Ende ein Rezept für die Mohnnudeln, die Anfangs vergiftet werden.

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