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Bruno Morchio
Wölfe in Genua
(Maccaia. Una settimana con Bacci Pagana, 2004)

Unionsverlag
2008
Übersetzt von Ingrid Ickler
283 Seiten
ISBN-13: 978-3293003897
€ 16,90


Von Alfred Ohswald am 28.07.2008

  „Wölfe in Genua“ ist nach „Kalter Wind in Genua“ der zweite Krimi Morchios mit seinem Privatdetektiv Bacci Pagano. Dieses Mal muss er den Mörder eines kleinen, schon in die Jahre gekommenen Kredithais finden, dem die Kehle von einem Wolf zerfetzt wurde.
  Dieser kleine Kredithai hatte allerdings eine wunderschöne junge Frau. Eine arme Immigrantin aus Panama, die jetzt eine Lebensversicherung von einer Million Euro kassieren würde. Natürlich ist sie die Hauptverdächtige und die Versicherung, die bezahlen soll, ist auch der Auftraggeber Paganos. Aber die Sache ist selbstverständlich nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheint.
 
  „Wölfe in Genua“ ist einer dieser recht populären Krimis mit viel Lokalkolorit. Es gibt ja zur Zeit kaum mehr Krimis, in denen der Schauplatz nicht eine sehr präsente Rolle spielt. In den Pagano-Krimis spielen Stadt, Lebensart, Essen und Trinken in Genua zumindest eine ebenbürtige Rolle neben Handlung und Charakteren.
  Die Handlung ist ein gekonnt konstruierter und erzählter konventioneller Krimi. Der Detektiv ist bei genauerer Betrachtung ein ziemlicher Macho, obwohl er nicht vordergründig als solcher erkennbar und beschrieben wird. Aber ein Mann, der jenseits der 40 ohne Unterhosen herumläuft, bewegt sich schon recht knapp an der Grenze zur Lächerlichkeit.

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