Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
James Gray
Abenteuer in der Wildnis
Von der aufregenden Arbeit eines Tierfilmers
(Snarl fort he Camera. Tales of a Wildlife Cameraman, 2002)

National Geographic
2003
Übersetzt von Theresia Übelhör
314 Seiten
ISBN-13: 978-3894052195
€ 11,-


Von Alfred Ohswald am 28.07.2008

  James Gray erzählt hier, wie er seinen Jugendtraum, ein Tierfilmer zu werden, verwirklichte. Auf der eines Seite beschreibt er, welche Hartnäckigkeit und Mühe nötig ist, um in diesen Beruf Erfolg zu haben, wenn man nicht direkt aus dem Fach kommt. So arbeitet er drei Jahre an einem knapp 30 Minuten langen Film über eine Libelle in den Gewässern seiner englischen Heimat, um sie dann fast doch nicht an einen Sender verkaufen zu können.
  Er beschreibt auch seine Arbeiten mit weder sonderlich attraktiven noch beeindruckenden Tieren am Beispiel eines Filmes über Läuse, die er am eigenen Körper füttern muss.
  Natürlich erfährt man auch etwas über die Arbeit mit aufregenderen Tieren, wie Anakondas oder Eisbären. Hier erzählt er auch besonders von den oft viel dramatischeren Ereignissen, die sich nicht vor laufender Kamera abspielen.
  Und dann beschreibt Gray auch die teilweise abenteuerlichen Tricks und Schummeleien, die oft nötig sind, um die benötigten Bilder auf Film bannen zu können.
 
  Gray schreibt in sehr sachlichen, unverschnörkelten journalistischen Stil aber nicht ohne eine Prise typisch britischen Witz. Für das große Publikum von Naturfilmen kann man dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen. Selbst Leser, die eher selten zu einem Buch greifen, sollten durch den knappen, sachlichen Stil keine Probleme haben.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.