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Jonathan Barnes
Das Albtraumreich des Edward Moon
(The Somnambulist, 2007)

Piper
2008
Übersetzt von Biggy Winter
400 Seiten
ISBN-13: 978-3492701570
€ 19,90


Von Alfred Ohswald am 12.07.2008

  Jonathan Barnes’ Erstlingswerk bedient sich hemmungslos im Fundus der phantastischen Literatur Englands aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und um die Jahrhundertwende. Dieses viktorianische England stellt ja den Hintergrund für fast alle Klassiker des Genres, von Frankenstein bis Sherlock Holmes.
  So kann die Hauptfigur in „Das Albtraumreich des Edward Moon“, der Zauberkünstler und Hobbydetektiv Edward Moon, eine Verwandtschaft mit Holmes kaum bestreiten, während sein riesiger Begleiter unschwer als nach Frankensteins Geschöpf gestaltet zu erkennen ist.
  Irgendwie erscheint „Das Albtraumreich des Edward Moon“ wie Harry Potter für Erwachsene. Man nehme so ziemlich sämtliche Ingredienzien des Genres und bastle daraus eine spannende und unterhaltsame Geschichte. Jonathan Barnes ist das mindestens ebenso gut gelungen, wie Joanne K. Rowling. Und bei ihm kann man wohl mehr von einer liebenvollen Hommage an das Genre sprechen.
  Wieviel man von den Anspielungen auf diverse Klassiker man bemerkt oder nicht bemerkt, „Das Albtraumreich des Edward Moon“ ist ein herrlich skurriler phantastischer Detektivroman voller völlig absurder Charaktere, mit großer Verschwörung und was sonst noch alles dazugehört.

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