Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Frederik Pohl
Die Narabedla Verschwörung
(Narabedla Ltd., 1988)

Lübbe
1990
Übersetzt von Harro Christensen
395 Seiten


Von Alfred Ohswald am 15.06.2006

  Nolly Stennis, einst vielversprechender Opernsänger, der durch eine Krankheit seine Stimme verloren hat, besitzt eine kleine, gut gehende Steuerberatungskanzlei. Eines Tages bekommt einer seiner Klienten ein etwas eigenartiges Angebot und stirbt kurz darauf bei einem Flugzeugabsturz. Doch Nolly beginnt sich erst Gedanken zu machen, als er bald darauf von einem ähnlichen Fall erfährt.
  Als seine Nachforschungen den von ihm Observierten zu stören beginnen, greifen sie zu einem drastischen Mittel. Nolly wird bewusstlos geschlagen und entführt und dann wacht an einem wirklich ungewöhnlichen Ort auf…
 
  Frederik Pohls Roman ist ein nicht ganz ernster Erstkontaktroman und eine Parodie auf den Opernbetrieb und ihren Stars. Keine böse Satire, mehr gutmütiger Humor mit oft reichlich kauzigen oder zumindest seltsamen Außerirdischen. Kein großer Science-Fiction-Roman mit klugen Gesellschaftsentwürfen- und –kritiken oder besonders durchdachten, außerirdischen Zivilisationen, sondern pure, gut gemachte Unterhaltung. Pohl hat durchaus auch über ernsthafte Themen geschrieben, hier will er seinem Publikum nur kurzweiliges Lesevergnügen bieten und nicht großartig zum Nachdenken anregen.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.