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Marc-Antoine Mathieu
Die 2,333. Dimension
(La 2,333e Dimension, 2004)

Reprodukt
2005
Übersetzt von Martin Budde
48 Seiten
€ 12,- [D]


Von Alfred Ohswald am 10.07.2005

  Wieder erlebt Julius Corentin Acquefacques, Held einer Welt mit etwas instabiler Realität, ein recht skurriles Abenteuer. Diesmal ist der Welt ein Fluchtpunkt anhanden gekommen, woran ein Traum Acquefacques’ nicht ganz unschuldig ist.
 
  Auch im fünften Teil dieser Reihe spielt Mathieu wieder mit den Möglichkeiten einer besonderen Realität im Medium Comic. Nur die Zeichnungen selbst sind in diesem surrealistischen Comic halbwegs konventionell. Was auch gut ist, weil man sich sonst in der ohnehin reichlich verwirrenden Geschichte völlig verirren würde. Graphische Experimente gibt es auch so noch reichlich. In diesem Band spielt Mathieu mit der aus 3D-Filmen bekannten Darstellung, bei deren Betrachtung eine Brille mit zwei verschiedenfarbigen Gläsern nötig ist (die Brille liegt dem Comic bei). Bei den sonst streng schwarz-weißen Zeichnungen, eine recht ungewöhnliche Erfahrung.
  Den Lesern wird einiges an Experimentierfreude abverlangt. Durchschnittliche Comicleser von Superman, Micky Maus aber auch Asterix oder Gaston & Co. sollten besser die Finger davon lassen.

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