Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Terry Pratchett
Kleine freie Männer
(The Wee Free Men, 2003)

Manhattan
2005
Übersetzt von Andreas Brandhorst
318 Seiten
€ 18,- [D] 18,50 [A]


Von Alfred Ohswald am 04.07.2005

  Schon seit Ewigkeiten bewohnen Schäfer das Kreideland und die Wehs gehören zu den ältesten Familien dort. Als eines Tages eine Königin einer fremden Welt in das Kreideland einzudringen versucht und auch den kleinen Bruder der jungen Tiffany entführt, versucht sie ihn zurück zu holen.
  Dabei hat sie die Hilfe kleiner blauer Männer, die vor nichts und niemand Angst haben. Kobolde, die sich „Wir sind die Größten“ nennen und über übermenschliche Kräfte und Durst verfügen. Tiffany reist mit ihnen in das Land der Träume, wo die schöne, schreckliche Königin herrscht.
 
  Pratchetts neuer Roman ist, wie schon „Maurice, der Kater“, erneut ein Buch für jugendliche Leser. Offensichtlich will auch er versuchen, am Harry-Potter-Boom mitzunaschen. „Kleine freie Männer“ ist noch etwas simpler gestrickt, als dieser Vorgänger. Nichtdestotrotz ist Pratchetts typischer Stil auch hier unverkennbar.
  Beinharte Pratchett-Fans werden sich das Buch sicher ohnehin nicht entgehen lassen, obwohl es sicher nicht zu seinen besten Würfen zählt. Ein wenig fühlt man sich an „Die Teppichvölker“ erinnert. Wer nicht jeden Pratchett unbedingt lesen will, kann „Kleine freie Männer“ durchaus auch auslassen. Es ist zwar nicht sein schlechtester Roman aber man versäumt auch nicht wirklich etwas.
  Ausgenommen von einem Kurzauftritt von Oma Wetterwachs und Nanny Ogg gibt es auch keine Auftritte vertrauter Figuren.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.