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Michael Cobley
Schattenkönige
(Shadowkings, 2001)

Heyne
2005
Übersetzt von Wolfgang Thon
493 Seiten
€ 8,95 [D] 9,20 [A]


Von Alfred Ohswald am 30.05.2005

  Das Land ist von den Barbarenhorden der Mogaun besetzt, deren dunkler Gott aber einst in viele Teile zerschlagen und verbannt worden ist. Diese Teile nehmen Besitz von den Schattenkönigen, die seine komplette Wiederkunft vorbereiten sollen.
  Als sich eine Rebellion gegen die Herrschaft der Mogaun erhebt, setzen sich die Schattenkönige an die Spitze der Mogaun-Armeen, um sie niederzuschlagen. Hinter den Kulissen verfolgen aber auf beiden Seiten manche ihre eignen Ziele. Verrat und Intrigen herrschen nicht nur im Lager der Mogaun. Uralte Artefakte versprechen große Macht, sowohl über Gegner als auch über Konkurrenten im eigenen Lager.
 
  Cobley lässt eine ganze Reihe von Figuren ihre Rollen in dem Geschehen spielen, eine einzelne Hauptfigur gibt es deshalb nicht. Einige dieser Figuren sind recht gut gelungen, andere hingegen bleiben ziemlich farblos. Die Handlung ist ziemlich komplex und viele Fäden miteinander verschlungen. Fast hat Cobley zuviel davon in den Roman gepackt, Langatmigkeit kann man ihm jedenfalls nicht vorwerfen. An dramatischen Momenten und überraschenden Wendungen mangelt es nicht, sie gehen beinahe im Trubel der Ereignisse unter und der langfristige Spannungsbogen leidet etwas darunter.
  Diese Kritikpunkte bedeuten aber nicht, dass es kein guter Roman ist. Die vielschichtige und abwechslungsreiche Handlung sorgen letztendlich doch dafür, dass man sehr gut unterhalten wird. Ein durchaus erfreuliches, neues Fantasy-Epos also, dass sich im Laufe der Handlung zunehmend steigert. Gute Aussichten für den nächsten Teil.

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