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Robert Rankin
Armageddon
Das Musical
(Armageddon – The Musical, 1990)

Lübbe
2000
Übersetzt von Axel Merz
410 Seiten
€ 7,95


Von Alfred Ohswald am 11.04.2005

  Robert Rankins satirischer Science-Fiction-Roman lebt in erster Linie von der Absurdität des Hintergrundes. Die Erde wird nach dem großen Atomschlag von drei religiösen Organisationen beherrscht, die ihre Macht über den Fernsehschirm ausüben. Aber die menschliche Geschichte ist wiederum eine endlose Soap-Opera eines anderen Planeten und seiner Bewohner. Dort sorgen zurückgehende Zuschauerzahlen für den Einsatz einigermaßen exotischer Mittel mit deutlichen Auswirkungen auf den historischen Verlauf der Menschheitsgeschichte.
  Plötzlich und etwas außerplanmäßig reist Elvis durch die Zeit und bringt zusammen mit anderen Ereignissen das Leben des bisher unauffälligen Erdenbewohners Rex Mundi durcheinander und ein paar Mal auch zu Ende. Und bald darauf laufen die Ereignisse noch mehr aus dem Ruder, das definitive Ende – das Armageddon – droht.
 
  Natürlich genügt ein solches absurde Szenario allein nicht für einen gelungenen Roman, es gehören schon ein paar satirische Seitenhiebe auf die Gesellschaft mit dazu. Diese beiden Komponenten und seine blühende Phantasie sind das Qualitätskriterium von Rankins Romanen. Er erreicht zwar nicht den Wortwitz oder die witzigen Formulierungen eines Terry Pratchett heran und ist auch sonst schwer mit ihm vergleichbar. Meist ist er geradliniger und auch deftiger, besonders was sein Vokabular betrifft. Seine Figuren reden von Titten, wenn sie welche zu sehen bekommen, was ziemlich häufig der Fall ist.

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