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Frank Festa (Hrsg.)
Omen 1
Das Horror-Journal

Festa
2003
192 Seiten
€ 12,95 [D] 13,40 [A]


Von Alfred Ohswald am 09.04.2005

  Mit „Omen“ versucht Verleger Frank Festa in die Fußstapfen des berühmten amerikanischen Pulpmagazins „Weird Tales“ zu treten. Neben Artikeln zu verschiedenen Themen rund um die Horror-Literatur, Rezensionen und Interviews mit Jeffrey Thomas und Michael Marschall Smith, sind Kurzgeschichten und Erzählungen das zentrale Standbein. Bei „Omen“ hat man sich für eine bunte Mischung aus aktuellen internationalen Autoren, Klassikern und jungen deutschsprachigen Autoren entschieden. Und man kann zu dieser Entscheidung nur gratulieren, zumindest was die erste Ausgabe betrifft.
  Der Schwerpunkt dieser ersten Ausgabe sind Vampire und darum dreht sich gut die Hälfte der Storys um dieses Thema. Der bekannteste Autor in dem Buch aus diesem Themenbereich ist sicher Kim Newman mit seinen Anno Dracula-Zyklus. Zu ihm gibt es sowohl einen mehrteiligen Artikel, als auch die zu seinem Zyklus gehörende Kurzgeschichte „Das Schloss in der Wüste“. Die anderen Vampir-Storys „Im Auftrag des Kardinals“, „Rosannas Blut“ und „Einige Nächte im langen Leben des J.“ stammen von deutschsprachigen Autoren, dem Österreicher Andreas Gruber, und den Deutschen Holger Kutschmann und H. D. Römer.
  Alle anderen Kurzgeschichten in dem Magazin „Schwester Maddelena“ von Ralph Adams Cram, „Zeit der Häutung“ von Jeffrey Thomas, „Der Mann, der Katzen zeichnete“ von M. M. Smith und „Die Insel des Ud“ von William Hope Hodgson, haben nichts mit Vampiren zu tun. Allesamt übrigens trotzdem hervorragend!
  Wer sich für Horrorliteratur, auch jenseits von Stephen King & Co., interessiert, wird mit diesem neuen Magazin seine helle Freude haben. Man kann nur viel Erfolg, ein langes Bestehen und weniger Turbulenzen als dem Vorbild „Weird Tales“ wünschen.

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