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Hans Joachim Alpers / Werner Fuchs / Ronald M. Hahn / Jörg M. Munsonius / Hermann Urbanek
Lexikon der Fantasy-Literatur

Fantasy Productions
2005
508 Seiten
€ 60,- sFr 102,-


Von Alfred Ohswald am 02.03.2005

  Nach dem „Lexikon der Horrorliteratur“ 1999 setzt der Verlag Fantasy Produktions sein großes Vorhaben fort, eine möglichst komplette Zusammenstellung der phantastischen Literatur und damit *die* Standardwerke der Sekundärliteratur dieses Genres anbieten zu können. Ein ebensolches Lexikon der Science-Fiction-Literatur soll noch folgen und die Reihe komplettieren.
 
  Einführende Artikel zu Entstehung und Entwicklung des Fantasy-Genres am Anfang und Listen mit Gewinnern nationaler und internationaler Fantasy-Preise am Ende bieten den Rahmen für den Hauptteil, einem alphabetischen Lexikon aller auch nur halbwegs bekannter Fantasy-Autoren. Komplette Vollständigkeit ist hier natürlich nicht möglich, da im deutschsprachigen Raum natürlich kaum wirklich jeder Autor in jedem Land zu recherchieren wäre und es auch jeden Umfang sprengen würde. So weit von Vollständigkeit realistisch gesprochen werden kann, ist sie aber hier wohl bei international bekannten und deutschsprachigen Autoren weitgehend erreicht. Wenn man bedenkt, welche Arbeit hier dahinter stecken muss, bleibt nur Hochachtung vor dem Engagement der Beteiligten.
  Die Informationen zu den jeweiligen Autoren sind, trotz beschränkten Raums, recht ausführlich. Alle ihre Werke des Fantasy-Genres sind natürlich angeführt und ihre wichtigsten Bücher sogar kommentiert.
  Einen eigenen Abschnitt bilden, wie schon im „Lexikon der Horrorliteratur“, die Serien. Wobei nicht nur Heft-Serien berücksichtigt wurden. Die Grenze zu den in der Fantasy nicht unüblichen Mehrteilern ist da natürlich schwer zu ziehen und so kommt es zu Grenzfällen, wie z.B. die von Marion Zimmer Bradley initiierte Ruwenda-Reihe, die auch unter den Serien zu finden ist.
 
  Ein Nachschlagwerk wie dieses hat im deutschsprachigen Raum nicht seinesgleichen. Wer sich ausführlicher mit dem Genre beschäftigen will, kommt nicht darum herum. Aber auch das Reinschmökern zwischendurch macht Spaß und nicht zuletzt zeichnet es sich durch eine sehr ansprechende Aufmachung aus.

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