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K. J. Parker
Traumsplitter
Der Kreis der Krähen 2
(Pattern, 2001)

Lübbe
2004
Übersetzt von Edda Petri
733 Seiten
€ 8,90 [D] 9,20 [A]


Von Alfred Ohswald am 17.12.2004

  Poldarn reiste mit seinem wiedergefundenen Volk, den Freibeutern, auf ihre Insel und lässt das Imperium hinter sich. Wieder zu Hause beginnt er trotz seines verlorenen Gedächtnisses ein ruhiges Leben auf dem Hof seines Großvaters. Zu den alltäglichen Problemen kommt dann aber ein plötzlich unruhiger Vulkan, an dessen Fuß ihr Hof liegt.
  Als sein Großvater in Folge der Aufregung um diesen Vulkan stirbt, sieht sich Poldarn plötzlich als Vorstand ihres Hofes mit zahlreichen pflichten und Verantwortungen konfrontiert. Er lebt sich aber zunehmend besser ein und heiratet sogar.
  Bei einem Konflikt mit Nachbarn wird er aber dann mit einigen, wenigen Getreuen von seinem Hof verjagt und trotz aller Versuche, die Spannungen friedlich zu lösen, eskaliert die Sache zunehmend. Als schließlich die Gewalt ausbricht, muss Poldarn erkennen, dass er nicht aus seiner recht gewalttätigen Haut kann. Wiederkommende Erinnerungen zeigen ihm schließlich, dass er seine gerade wiedergefundene Heimat wieder verlassen muss.
 
  Dieser 2. Teil ist über weite Strecken viel ruhiger als der Vorgänger und handelt meist von den alltäglichen Problemen eines Lebens auf dem Land. Erst gegen das Ende zu und in den immer wieder eingestreuten Traumszenen geht es turbulenter zu. Diese Traumszenen werden aber oft erst gegen das Ende zu langsam verständlicher oder beziehen sich zumindest teilweise auf den 1. Teil. Ohne diesen ersten Teil bleiben sie ziemlich unverständlich.
  Das Buch hätte etwas mehr Tempo und weniger Selbstreflektion der Hauptfigur vertragen, die Handlung wird nicht wirklich weit vorangebracht.

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