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Alfred Wansch
Die Türken in Perchtoldsdorf im Jahre 1683

Verlag Dr. Alfred Wansch
1990
99 Seiten


Von Alfred Ohswald am 13.12.2004

  Der niederösterreichische Markt Petersdorf – heute Perchtoldsdorf – war eine der Gemeinden, die bei den Raubzügen während der 2. Türkenbelagerung Wiens 1683 praktisch gänzlich vernichtet worden sind und dabei sind auch nahezu alle Bewohner getötet worden. Die Perchtoldsdorfer Verteidiger hatten bereits eine Lösegeldforderung und friedliche Übergabe ausgehandelt, als sie schließlich völlig wehrlos von den Belagerern nach ihrer Entwaffnung brutal niedergemetzelt wurden.
  Dieses Buch beschreibt dieses drastische Ereignis in der Gemeindegeschichte in zwei Varianten. Zuerst kommt eine Beschreibung von Silvia Petrin, der ein Auszug aus ihrem Buch „Geschichte des Marktes Perchtoldsdorf“ (Band 1, Perchtoldsdorf 1983) ist. Die zweite Schilderung stammt aus dem 1883 erschienen Buch „Vaterland“ von Adam Latschka. Eine zeitgenössische Ballade über die Zerstörung Perchtoldsdorfs und ein kurzer Bildteil komplettieren diese Darstellung.
  Das Buch ist in recht großen Typen geduckt, enthält also nicht eine wirklich allzu detaillierte Darstellung. Beide Beschreibungen sind zwar durchaus umfassend und ergänzen sich recht gut, sind aber in erster Linie für interessierte Laien geschrieben. Historiker würden sich sicher mehr Details und Quellenangaben wünschen.

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