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Nina Blazon
Im Labyrinth der alten Könige

Ueberreuter
2004
358 Seiten
€ 19,95


Von Alfred Ohswald am 01.10.2004

  Auf dem Weg in die reiche Handelsstadt Lom werden Julin und sein Lehrer, der Magier Darian, von Rebellen überfallen. Zu ihrer Begleitung ausgesandte Stadtwachen kommen ihnen gerade noch rechtzeitig zu Hilfe.
  In Lom gibt es eine Versammlung, weil dort ein Magier das Geheimnis der Herstellung von Gold entdeckt haben soll. Doch bei der Vorführung kommt es zu einer Katastrophe, eine dabei anwesende Magierin tötet den Goldmacher und unabsichtlich auch den daneben stehenden Darian. Julin ist geschockt, aber nach einiger Zeit kommen ihm Zweifel. Und tatsächlich lassen ihn erste Nachforschungen am Tod Darians zweifeln.
  Loms Reichtum basiert auf seinen Bergwerken, in denen verurteilte Verbrecher den Bergen ihre Schätze in Sklavenarbeit abringen. Aber die Verurteilungen passieren verdächtig häufig und die Bergwerke decken ihren unstillbaren Durst nach Arbeitskräften auch auf andere Weise. Julin glaubt, dass Darian in das Bergwerk verschleppt wurde und versucht gemeinsam mit Haliz, der Tochter Ravins, Darians engstem Freund, in dieses Bergwerk zu gelangen.
  Das gelingt ihm allerdings auf eine Art, die er nicht beabsichtigt hatte. Er wird von einem Sklavenhändler entführt und an die Minen als Gefangener verkauft. Im Berg herrschen extrem harte Zustände und als Julin mit einem Mitgefangenen in Konflikt gerät, wird es für ihn lebensgefährlich. Ihm bleibt nur die Flucht, doch die scheint unmöglich zu sein.
 
  Ihrem zweiten Fantasy-Roman lässt Nina Blazon in derselben Welt spielen, wie ihren Erstling „Im Bann des Fluchträgers“. Aber nur dem Zauberer Darian begegnet man direkt wieder, dessen Lehrling Julin hier die Hauptfigur abgibt. Man kann den Roman also auch lesen, ohne „Im Bann des Fluchträgers“ zu kennen, einige Eigenarten ihrer Hintergrundwelt werden aber hier nicht mehr erklärt und es fehlt damit das vollständige Bild.
  Der Roman ähnelt auch so in jeder Beziehung dem Vorgänger, die Hauptfigur ist auch hier kein Superheld und der Schreibstil ist ebenfalls sehr ähnlich. Die Handlung ist allerdings eine völlig andere und für das Genre auch recht originell. Wer also den Vorgänger mochte, wird auch bei diesem Nachfolger nicht enttäuscht sein.

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