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Peter Schwindt
Der Fall Montauk
Justin Time 2

Loewe Verlag
2004
317 Seiten
€ 14,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 24.06.2004

  Erneut macht sich Justin auf die Suche nach seinen bei einer Zeitreise verschwundenen Eltern. Diesmal in Begleitung der aus dem London des 19. Jahrhunderts stammenden Fanny, die ihm im ersten Teil ins 24. Jahrhundert gefolgt ist. Dieses Mal geht die Reise ins Jahr 1983 zu einem amerikanischen Militärstützpunkt zurück, wo am berüchtigten Philadelphia-Experiment weitergeforscht wird.
  Mit Hilfe eines Anfangs recht verwirrt wirkenden Mannes erfahren sie von einer Auseinandersetzung zwischen den Erfindern der Zeitreisen aus dem 24. Jahrhundert, in das auch Justins Eltern verstrickt sein sollen.
 
  Dieser zweite Teil bietet keine merkbare Steigerung zum Ersten. Wem allerdings der erste Teil gefallen hat, wird vermutlich auch diese Fortsetzung gerne lesen. Es dauert einige Zeit, bis die Handlung in die Gänge kommt und selbst da schafft es Schwindt nicht immer, die Leser in seinen Bann zu ziehen.
  Auch erscheint es etwas weit hergeholt, wenn die beiden Helden sich nachts aus einem Internat davonschleichen, um eine Zeitreise mit der einzigen Zeitmaschine der Welt zu machen. Hier wäre eine klare Entscheidung zwischen einem realistischeren Hintergrund oder eine deutlichere Hinwendung zum Phantastischen vielleicht überzeugender gewesen.
  Um nicht den falschen Eindruck eines völlig missglückten Buches zu geben, es ist durchaus eine unterhaltsame Geschichte für das jugendliche Zielpublikum. Aber bei dem Thema wäre weit mehr drin gewesen. An Kai Meyers Jugendbücher z. B. reicht es nicht heran und Harry Potter wird’s wohl auch keiner werden.

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