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David Baldacci
Der Präsident
(Absolute Power, 1996)

Lübbe
2002
Übersetzt von Michael Krug
573 Seiten
€ 8,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 08.06.2004

  Der alte erfahrene Einbrecher Luther Whitney bricht in die Villa eines der reichsten Männer Amerikas ein. Anfangs verläuft alles nach Plan, doch dann taucht die junge schöne Frau des Multimillionärs mit einem Mann auf, um mit ihm die Nacht zu verbringen. Und dieser Mann ist ausgerechnet der charismatische Präsident der USA. Luther wird Zeuge einer Katastrophe, das Paar gerät in einen heftigen Streit und als die Frau den Präsidenten mit einem Brieföffner attackiert, erschießen sie zwei hereinstürmende Sicherheitsleute. Alles wird penibel vertuscht, doch als Luther flieht, wird er bemerkt. Er kann entkommen, hat jetzt aber sehr mächtige Feinde.
  Der Präsident, seine Beraterin und die beiden Sicherheitsleute schrecken vor nichts zurück, um Luther zum Schweigen zu bringen und es werden immer mehr Menschen ohne ihr Wissen in den tödlichen Umkreis dieses Falls hineingezogen.
 
  „Der Präsident“ ist ein spannender, einigermaßen komplexer und temporeicher Politthriller ohne die geringsten Längen. Selbst die meisten Charaktere sind über das in diesem Genre nicht seltene Schwarz-Weiß-Schema hinaus vielschichtig. Einige Szenen sind vielleicht doch etwas zu reißerisch und der Schluss zu versöhnlich, um realistisch zu wirken, aber das gehört wahrscheinlich dazu, um bei einem breiten Publikum erfolgreich zu sein.
  Sprachlich bietet Baldacci dagegen eher wenig, er ist oft schon fast klischeehaft amerikanisch. Typisch dafür sind seine Ansichten zu harten Strafen bis zur Todesstrafe und ein schon neurotisch anmutender Umgang mit dem Rauchen.

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