Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Ken Follett
Die Brücken der Freiheit
Hörbuch

Lübbe
2004
€ 27,90 [D]


Von Alfred Ohswald am 29.05.2004

  Der junge Mac McAsh arbeitet Mitte des 18. Jahrhunderts als Leibeigner in einem schottischen Kohlebergwerk, als er erfährt, dass diese Art der Sklaverei gegen das Gesetz ist. Er fordert sein Recht ein, wird bestraft, kann aber entkommen.
  In London verdient er sich seinen Unterhalt beim Entladen von Kohlenschiffen, lehnt sich aber auch hier gegen das ungerechte System auf und gründet einen eigenen Entladetrupp der keine Abgaben an die üblichen Vermittler bezahlt. Diese Vermittler können die Schiffsbesitzer dazu überreden, McAshs Trupps zu boykottieren, wogegen sich die mit einem Streik wehren. Die Streikenden, mit McAsh an der Spitze, werden zu einer Auseinandersetzung provoziert und McAsh wird eingesperrt. Bei der Verhandlung wird sein Todesurteil durch den Einfluss einer wohlhabenden Bekannten aus Schottland in eine Deportation in die Neue Welt umgewandelt und McAsh landet mit seiner jungen Geliebten in den Transporträumen eines Schiffes.
 
  Selbst unter Ken Folletts ohnehin oft nicht besonders gelungenen Romanen, mit Ausnahme von „Die Säulen der Erde“, gehört „Die Brücken der Freiheit“ zu den Schwächeren. Simple, eindimensionale Figuren und eine fast immer vorhersehbare Handlung paaren sich hier mit einem oft an Groschenromane erinnernden Schreibstil. Der Roman würde gerade so als Vorlage für eine billige Soap-Opera reichen, als historischer Roman über die ersten Arbeiterkämpfe und die Auswanderung nach Amerika ist er unter jeder Kritik.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.