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Gerald Drews (Hrsg.)
Bosheiten von A bis Z

Orbis
2000
160 Seiten


Von Alfred Ohswald am 25.06.2003

  Das Buch ist eine Sammlung von Zitaten der satirischen Sorte. Besonders angenehm ist, dass der Herausgeber sich dabei wirklich auf diese Zitate beschränkt hat und keine unnötigen und langweiligen Erklärungen und Ergänzungen in dem Buch zu finden sind.
  Ziemlich überflüssig sind die Illustrationen. Die Zitate sprechen für sich und so ist es nur unnötiges Füllmaterial. Aber sie sind nicht besonders häufig.
  Ein perfektes Geschenkbuch, auch für notorische Nichtleser. Und natürlich als Munitionsdepot für den passenden Spruch zu jeder Gelegenheit. Allerdings muss man vorsichtig sein. So ziemlich der gesamte Freundeskreis wird sich dieses Buch ausborgen wollen. Und wie die Moral beim zurückbringen von Büchern ist, würde sicher ein eigenes Kapitel in „Bosheiten von A bis Z“ füllen.
 
  Zum Abschluss noch einige Beispiele aus dem Buch, mit deren Hilfe sich wahrscheinlich am Besten zeigen lässt, was es zu bieten hat.
 
 Ein Berater ist ein Mann, der 49 Liebespositionen kennt, aber kein einziges Mädchen.
 
 Eine Brille ist der Sieg der Neugier über die Eitelkeit. (Robert Lemke)
 
 Ein Pessimist ist ein Mensch, der glaubt, dass alle Frauen unmoralisch seien.
 Ein Optimist hofft es nur.
 
 Ein Intellektueller ist ein Mann, der einem hübschen Mädchen über die Schulter blickt, um zu sehen, was es liest.
 
 Die natur hat den Menschen mit zwei Ohren und einem Mund ausgestattet.
 Bei Politikern ist es manchmal umgekehrt. (Ingo von Münch)
 
 Ein Junggeselle ist ein Mann, dem zum Glück die Frau fehlt. (Felix Scholz)
 
 Ein Ehering ist eine Tapferkeitsauszeichnung, die man am Finger trägt. (Noel Coward)

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