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Uwe Schultz (Hrsg.)
Grosse Verschwörungen
Staatsstreich und Tyrannensturz von der Antike bis zur Gegenwart

C. H. Beck Verlag
1998
279 Seiten
DM 19,90


Von Alfred Ohswald am 08.11.2001

  In jedem der 17 Kapitel schreibt ein anderer Autor über einen Fall von Verschwörung. Dabei wird nicht herumspekuliert, sondern klar der wissenschaftliche Kenntnisstand gezeigt. In einigen Fällen ist da überraschen wenig bekannt, in anderen ist die Quellenlage ausgesprochen ergiebig. Immer ist es eine Art Blitzlicht in einen historischen Zeitabschnitt. Und oft handelt es sich um eine Zeit vor, während oder nach großen Veränderungen.
  Die Auswahl ist natürlich nicht annähernd komplett, was ja auch kaum möglich wäre. Oft werden in den Kapiteln auch noch andere Verschwörungen der Epoche kurz beschrieben.
 
 Die Autoren und die Themen der Kapitel:
 
 Dietrich Wildung:
 Haremsverschwörung unter Ramses III. (1187-1156 v. Chr.)
 
 Klaus Bringmann:
 Alkibiades und der Sturz der athenischen Demokratie (411 v. Chr.)
 
 Martin Jehne:
 Die Ermordung Julius Cäsars (44 v. Chr.)
 
 Michael Richter:
 Die Machtergreifung der Karolinger (747-771)
 
 Theo Kölzer:
 Heinrich V. gegen seinen Vater Heinrich IV. (Anf. 12. Jh.)
 
 Ferdinand Seibt:
 Der böhmische Hussitenaufstand (15. Jh.)
 
 Helmut Winter:
 Richard III. (15. Jh.)
 
 Achatz von Müller:
 Revolte von Fiesco in Genua (16. Jh.)
 
 Horst Lademacher:
 Wilhelm von Oranien und der Aufstand der Niederlande gegen Spanien (16. Jh.)
 
 Alexander Gauland:
 „Pulververschwörung“ in England (1605)
 
 Karl Otmar von Aretin:
 Der Fronde-Aufstand in Frankreich (17. Jh.)
 
 Jochen Köhler:
 Der Sturz Robespierres (18. Jh.)
 
 Nikolaus Katzer:
 Dekabristenaufstand in Russland (1825)
 
 Hans E. Tütsch:
 Lincolns Ermordung (1865)
 
 Wolfgang Benz:
 „Die Protokolle der Weisen von Zion“ (Ende 19. Anfang 20. Jahrhundert)
 
 Hans-Ulrich Thamer:
 Das Attentat auf Hitler (1944)
 
 Walter Haubruch:
 Militärputsche in Spanien und Lateinamerika

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