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Isaac Asimov
Der Aufbruch zu den Sternen
(The Robots of Dawn, 1983)

Heyne
1997
Übersetzt von Heinz Nagel
556 Seiten
DM 24,90 öS 182,-


Von Alfred Ohswald am 18.06.1999

  Der Detektiv Elijah Baily lebt auf der Erde, wo der Großteil der Menschen in riesigen, überdachten Städten lebt. Er hat in der Vergangenheit schon einige Male mit Spacern zu tun gehabt, Menschen die vor Jahrhunderten den Weltraum besiedelt und sich angepaßt und schließlich von der Erde losgesagt haben.
  Darum wird er von der wichtigsten Spacer-Welt, Aurora um Hilfe gebeten, weil dort ein Roboter "getötet" wurde. Dieser Roboter war einer von nur zwei existierenden, äußerlich menschenähnlichen Robotern. Der zweite ist Daneel, der bei früheren Ermittlungen Bailys dessen Partner war.
  So reist er nach Aurora und beginnt seine Arbeit, wobei ihm überraschend viele alte Bekannte begegnen. Nur der Robotroniker Dr. Fastolfe besitzt das nötige Wissen, um einen Roboter auf die Art zu deaktivieren, wie es in diesem Fall geschehen ist. Auch er selbst behauptet das überzeugend, bestreitet jedoch ebenso unmißverständlich, die Tat begangen zu haben.
 
  Wie jeder Roman Asimovs mit Baily als Hauptfigur, ist auch "Der Aufbruch zu den Sternen" eine Mischung aus Krimi und Science Fiction. In diesem Fall überwiegt die Krimihandlung sogar eher stärker als üblich, was nicht unbedingt ein Nachteil ist.
  Die Dialoge neigen manchmal etwas zur Weitschweifigkeit, aber der ausgezeichnete und originelle Schluß entschädigen den Leser für diese schlimmstenfalls kleine Schwäche reichlich.

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