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Interview mit Rainer Nikowitz


  Der 1964 im niederösterreichischen Tulln geborene Rainer Nikowitz brach die Studien der Rechtswissenschaften, Publizistik und Politikwissenschaften knall vor dem Ende ab. 1987 begann es als Journalist bei der österreichischen Tageszeitung „Kurier“, später beim Magazin „Freizeit“ und ab 1995 als freier Journalist. Eine Serie über eine 15-monatige Weltreise 1996/97 wurde ein großer Erfolg. Seit 1998 schreibt er eine satirische Kolumne für das Magazin „profil“.
 Bevor mit dem Krimi „Volksfest“ sein literarisches Debüt erschien, hatte er bereits einige Sammlungen seiner journalistischen Arbeiten als Bücher z.B. „Hallo Westi?“ veröffentlicht. Auch als Kabarettist war er gemeinsam mit Florian Scheuba mit dem Programm "Land in Sicht" auf diversen Bühnen zu finden.


  Warum haben Sie sich für das Krimi-Genre entschieden?

  Weil man in diesem Genre neben dem Suspense alles mittransportieren kann, was man möchte. Milieustudie, Kritk, Humor...

   Stehen Sie dem Landlebnen tatsächlich mit so gemischten Gefühlen gegenüber, wie Ihr Roman nahelegt?

  Nicht nur dem Landleben. Auch dem Stadtleben. Wohl dem Leben generell.

  Haben Sie sich bewusst entschieden, relativ wenig Politiker in „Volksfest“ auftauchen zu lassen? Würde sich nicht ein ländliches „Don Camilo & Pepone“ direkt aufdrängen?

  Ich wollte ganz bewusst meine politische Spielwiese verlassen, ja. Dort bin ich sowieso in meinem Hauptberuf.

  Hatten Sie keine Angst mit einem satirisch angehauchten Krimi in Österreich wegen der großen Konkurrenz in der Menge zu verschwinden?

  Nein. Durch meine Tätigkeit als Kolumnist habe ich da ja einen gewissen Startvorteil.

  Wurde das Berufsleben Ihres Helden „Suchanek“ von Ihnen bewusst mit „nichts“ nur eher vage beschrieben?

  Suchanek ist arbeitslos (steht gleich im 1. Kapitel) und zwar schon länger. Er hat also tatsächlich keinen Beruf im herkömmlichen Sinn.

  Sind weitere Romane geplant? Wieder Krimis und wieder mit „Suchanek“ als Hauptfigur?

  Ja. Nächsten September erscheint der 2. Roman mit dem Helden Suchanek.

  Herzlichen Dank und viel Erfolg bei zukünftigen Projekten!

Von Alfred Ohswald am 21. 10. 2013